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Bericht unserer Partnerorganisation Vamos Adelante

Veröffentlicht 14.10.2019

Neuste Nachrichten aus dem Katastrophengebiet rund um den Vulkan Fuego

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Bild - Bericht unserer Partnerorganisation Vamos Adelante

Neue Fotos

Veröffentlicht 14.10.2019

Speziell im Suppenkuechenprogramm sprechen Fotos so viel mehr als Worte.

Zu den Fotos

Bild - Neue Fotos

Bau der Landklinik Acaflor

Veröffentlicht 20.08.2019

Neue Fotos der sich im Bau befindlichen Landklinik Acaflor.

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Bild - Bau der Landklinik Acaflor

2. Phase ist fertiggestellt

Veröffentlicht 20.08.2019

Das Schulhaus Chochal 2. Phase ist fertiggestellt. Dazu nun ein paar Fakten in Form eines PDFs. Bilder am Ende des Berichts zeigen auch einen Vorher-Nachher-Vergleich

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Bild - 2. Phase ist fertiggestellt

Berich Guadalupe (nur in English)

Veröffentlicht 28.05.2019

Eine unserer Partner-Organisationen VAMOS ADELANTE unter der Führung von Nina Joergenson hat uns diesen Bericht gesandt. Obwohl der Bericht leider ausschliesslich in Englisch verfasst wurde wiederspiegelt er doch die hochaktuelle Situation in Guatemala.

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Bild - Berich Guadalupe (nur in English)

GV wählt neuen Präsidenten und verstärkt seine Aktivitäten

Veröffentlicht 24.05.2019

Der Verein hatte ein schwieriges 2018. Mit dem unerwarteten Tod des Präsidenten Beat Stüber Mitte Jahr lastete plötzlich viel Mehrarbeit auf den Schultern des Vorstandes. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung des verstorbenen Präsidenten sowie des verstorbenen Ehrenmitgliedes Regina Erni, die Gattin des Gründers Konrad Erni. Martin Frey führte dann als Vize-Präsident durch die Traktandenliste.

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Bild - GV wählt neuen Präsidenten und verstärkt seine Aktivitäten

Reisebericht – Guatemala Reise vom 7. bis 15. April 2019

Veröffentlicht 07.04.2019

Ziel unserer Reise war wie üblich die Inspektion bestehender und neuer Projekte in Antigua bei Vamos Adelante und in Quetzaltenango bei PEILE. Das politische Umfeld in Guatemala, insbesondere auch im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen. Dazu mehr im Reisebericht.

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Bild - Reisebericht – Guatemala Reise vom 7. bis 15. April 2019

Vamos Adelante, unsere Partnerorganisation

Veröffentlicht 06.02.2019

Ein weiterer spannender Bericht über unsere Partnerorganisation in Guatemala.

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Bild - Vamos Adelante, unsere Partnerorganisation

Schulhaus Recreo S.Cruz Barillas

Veröffentlicht 15.08.2018

 

Als Ersatz der bestehenden Hütten wurde auf Land, das der Gemeinde gehört, ein einfaches und solides Schulhaus mit zwei Zimmern erstellt. Dadurch werden die 65 PrimarschülerInnen des Stammes der Maya in der Lage sein, bei allen Wetterverhältnissen einen geordneten Unterricht zu besuchen. Zudem dient das Gebäude der Gemeinde als Versammlungs- und Schulungsort und übernimmt somit eine wichtige Aufgabe im Dorfleben und in der Förderung der Zusammengehörigkeit der Bevölkerung.

Bild - Schulhaus Recreo S.Cruz Barillas

Beat Stüber †

Veröffentlicht 30.07.2018

Am Morgen des 30. Juli 2018 haben wir in unserem Präsidenten einen langjährigen Freund und exzellenten Motivator verloren. Beat erlitt bei der Ausübung seines geliebten Hobbys, dem Rudern auf dem Zürichsee, einen Herzinfarkt.

Gemeinsam mit unseren lokalen Partner-Organisationen «Vamos Adelante» und «PEILE» in Guatemala und «Skolta‘ el Yu’un Jlumaltic» (Kindergarten) in Chapas sind wir unendlich traurig.

Bild - Beat Stüber †

La Laguna

Veröffentlicht 23.09.2017

Die Landklinik in Climentoro La Laguna, Dep. Huehuetenango, hat ein Einzugsgebiet von rund 8700 Personen, die hier eine medizinische Grundversorgung in Anspruch nehmen können.
 
Auf dem Foto ist unsere Vertrauensperson Alexa Garcia (rechts) mit zwei Helferinnen abgebildet.

Bild - La Laguna

La Maquina

Veröffentlicht 23.08.2017

 

Hier ist die zweite Landklinik abgebildet, die wir letztes Jahr finanzierten: La Maquina Sant Andres, Dep. Rethalhuleu. Sie steht kurz vor Vollendung.

Bild - La Maquina

Momo

Veröffentlicht 23.07.2017

Erstmals haben wir ein Institut für die Ausbildung von Lehrpersonen finanziert: das Institut Momostenango, Dep. Totonicapan. Hier können 135 Erwachsene zu Primarlehrerinnen und Primarlehrern ausgebildet werden.

Bild - Momo

Nueva Santa Rosa

Veröffentlicht 23.06.2017

Die Einweihung eines neuen Schulhauses ist stets ein grosses Ereignis. In der neuen Sekundarschule in Nueva Santa Rosa, Dep. Quetzaltenango, die 3 Schulzimmer, 1 Lehrerzimmer und 2 WC umfasst, werden 125 Jugendliche ausgebildet. Die Anlage liegt neben den Primarschulhäusern, die ebenfalls in soliden Gebäuden untergebracht sind, sodass die Ausbildung der Jugend dieses Dorfes beste Voraussetzungen geniesst.

Bild - Nueva Santa Rosa

Die Presse berichtet über unsere Tätigkeiten

Veröffentlicht 23.05.2017

«Ein Vierteljahrhundert im Einsatz für indigene Völker»

Der Bericht über unsere Jahresversammlung wurde am 23.5.2017 im «Küsnachter» veröffentlicht. Danke Annina Just!

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Bild - Die Presse berichtet über unsere Tätigkeiten

Schule Monte Perla (im Bau)

Veröffentlicht 02.01.2016

Hier entsteht das Schulhaus Monte Perla in Coatepeque, umfassend drei Schulzimmer, Küche und WC. 175 Kinder vom Kindergarten bis zur Primarschule erhalten ein stabiles Dach über dem Kopf.

Bild -  Schule Monte Perla (im Bau)

Fertig gestellt: Schule El Mirador San Jose

Veröffentlicht 01.01.2016

Ein einfaches Schulhaus mit zwei Klassenzimmern für 70 Primarschülerinnen und -schüler mit moderner Wassergewinnungsanlage.

Bild - Fertig gestellt: Schule El Mirador San Jose

Schulhaus Xecaja Santa Maria

Veröffentlicht 10.08.2015

Das Sekundarschulhaus mit drei Schulzimmern, WC und Lehrerzimmer ist seit Dezember 2015 in Betrieb. Es ist eine einfache, zweckmässige und auch ästhetisch ansprechende Anlage, die 120 Schülerinnen und Schüler der drei Sekundarstufen einen geregelten Unterricht ermöglicht.

Bild - Schulhaus Xecaja Santa Maria

Schulhaus Nueva Esperanza

Veröffentlicht 05.06.2015

Die unter kundiger Leitung der dänischen NGO «Bau eine Schule» erstellte Schulanlage umfasst drei Schulzimmer mit WC und Küche. Zusätzlich wurden ökologische Einrichtungen installiert zwecks Wassergewinnung, Abfallverwertung, umfassend ebenfalls Lernmodule für einen nachhaltigen und umweltschonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Die Anpflanzung von Früchten und Gemüsen soll zudem zu einer teilweisen Selbstsorge führen.

Bild - Schulhaus Nueva Esperanza

Die Presse berichtet über unsere Tätigkeiten

Veröffentlicht 28.05.2015

Der Bericht über unsere Jahresversammlung wurde am 28.5. in der «Zürichsee-Zeitung» und im «Küsnachter» veröffentlicht. Vielen Dank dem Verfasser Martin Frey.

Bild - Die Presse berichtet über unsere Tätigkeiten

Landklinik Estancia de la Virgen

Veröffentlicht 08.02.2015

Dieses Projekt konnte im Februar 2015 im Beisein einer Delegation unseres Vereins seiner Bestimmung übergeben werden. Die Klinik umfasst einen Entbindungssaal, ein allgemeines Behandlungszimmer, einen Gemeinschaftsraum für Aufklärungs- und Instruktionsversammlungen, eine kleine Apotheke und sanitarische Einrichtungen.

2100 Personen erhalten hier eine medizinische Grundversorgung und Beratung, wobei vor allem Mütter und Kinder von den durch den Staat finanzierten Hebammen, Pflegepersonen und Ärzten betreut werden.

Bild - Landklinik Estancia de la Virgen

Reisebericht Februar 2015

Veröffentlicht 05.02.2015

Nachdem uns der Vulkan Fuego die Anreise per Flugzeug verhindert hatte, indem er die Landebahn in Guatemala City mit Asche bestreute, kamen wir mit Verspätung über San Salvador per Kleinbus nach Antigua. Somit mussten wir auch unseren Besuch in Ceylan, das am Fuego liegt, streichen.

Unser erster Besuch fand somit beim ersten Schulhaus des Vereins statt, nämlich in Chuanoj. Anwesend waren alle Lehrer und «Schulpfleger». Das Schulhaus sieht auch nach 20 Jahre sehr gut aus. Es wurde später angebaut und in der Mitte, dh. zwischen dem ersten Bau und dem Anbau ist ein kleineres Schulzimmer entstanden. Gewünscht wird der Ausbau dieses Zimmers, dh. besseres Dach, Boden etc. Wir müssten abklären, ob dies nicht im Eigenbau gemacht werden kann.

Befremdend auf die Verfasserin ist, dass ein sehr grosser Raum für die «Direktion» benützt wird – vielleicht könnte man diese Räume tauschen…

Hier geht es weiter

Der komplette Bericht umfasst acht spannende, bebilderte A4-Seiten, die Sie als PDF-Dokument öffnen können.

Bild - Reisebericht Februar 2015

Zürichsee-Zeitung

Veröffentlicht 05.06.2014

Ein Bericht in der Zürichsee-Zeitung vom 6. Juni 2014

Bild - Zürichsee-Zeitung

Ein neues Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe

Veröffentlicht 05.01.2014

Nachdem die beiden Zentren in Quetzaltenango erfolgreich aufgebaut werden konnten, haben wir 2014 den Bau gleicher Anlagen in Malacatancito in Angriff genommen.

Auf Land, das der Gemeinde gehört, werden Schneiderinnen, Köche, Schreiner, Automechaniker und andere Handwerker ausgebildet und können in diesem Zentrum danach ihren Beruf ausüben.

Die Anlage steht unter der Verantwortung der Gemeinde.

Bild - Ein neues Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe

Reisebericht Juni 2013

Veröffentlicht 05.06.2013

Jaime Fuchs, Babara Lüthi und Vinzenz Lüthi

Als neue Mitglieder im Vorstand wollten sich Barbara und Jaime ein Bild machen von der Arbeit des Vereins und allgemein der Situation in Guatemala. Jaime kannte das Land aus früheren Reisen, für Barbara war dieses Land ein weisses Blatt, was ihre Arbeit als Aktuarin nicht gerade erleichterte.

Wir fingen in Antigua an, eine reizende Stadt, die Wohlstand verströmt. Doch knappe km nebenan herrscht grosse Armut, oft verschlimmert durch Vulkanausbrüche.
Als erstes besuchten wir ein Hilfsangebot, das auf Viviendas (kleine Häuser) ausgerichtet ist. Sie haben ein Konzept, das aus Beton Häuschen für die Leute aufstellt, Beton deshalb, weil das bei Erdbeben besser standhält. So entstehen neben den Hütten aus Plastikplanen und Holzwänden einfache Wohneinheiten, die auch dem starken Regen standhalten. Unsere Feststellung war, dass normalerweise eine solche Behausung den Leuten zu einer besseren Lebenseinstellung verhilft, schon alleine deshalb weil sie beim Bau mithelfen- und auch mitbezahlen müssen. Doch dann sind sie Hausbesitzer.

Bei unserem Besuch in Ceylan, unter dem Vulkan, haben wir verschiedene neue Hausbesitzer besucht und fanden viel Ordnung und Sauberkeit an. In Ceylan befindet sich auch die Suppenküche, die wir gerne umgehend renoviert  und verbessert hätten. Jeden Tag erhalten ca. 100 Kinder, viele unterernährt, eine Mahlzeit.

Nach zwei Tagen fuhren wir nach Quetzaltenango, der zweitgrössten Stadt Guatemalas, Sitz der Organisation PEILE, die unsere Projekte aussucht und steuert. Die Wege zu den verschiedenen Schulen und Projekten sind lange und holprig, die Gegend aber sehr grün und schön. Wir besuchten die neue Schule La Florida AcaFlor de Colomba, Costa Cuca. Dort trafen wir zwei junge dänische Lehrer, die den Kindern Englisch Unterricht gaben und bei Familien untergebracht waren. Auch dort sind viele Häuser durch Erdbeben zerstört oder beeinträchtigt. Fünf Häuser wurden bewilligt, aber noch viele weitere sollten erstellt werden.

Beim Besuch eines Gesundheitszentrum haben wir auch Vertreter von San Benito Pacaya empfangen, die den Antrag für ein eigenes Zentrum vorbrachten. Viele Gegenden haben weder einen Arzt noch eine Apotheke oder Krankenschwester zur Verfügung und die Leute müssen weite, beschwerliche und teure Reisen machen für ärztliche Versorgung.

Am nächsten Tag wurden wir gross empfangen in der Comunicad el Paraiso. Hier wurde der Grundstein für ein weiteres Schulhaus gelegt, sowie für 5 Viviendas.

Unsere Begleiter von PEILE überraschten uns noch mit einer weiteren Notwendigkeit: die Primarschule Los Sales Genova ist überbevölkert und die Oberstufe hat keinen Platz. Somit sind die älteren Schüler aus dem Unterricht ausgeschlossen, ausser dass sie am Nachmittag ein offenes Gebäude benutzen können. Sehr engagierte Lehrer erklärten uns, dass in diesem Gebäude kein richtiger Unterricht möglich ist, dass sie jedoch das Terrain für ein Oberstufenschulhaus gefunden hätten, 1km entfernt. Die Bevölkerung setzt sich auch dafür ein und war zahlreich erschienen, um die Angelegenheit mit uns zu diskutieren.

Wir fuhren am nächsten Tag nach Malacatancito, wo wir das grosse Projekt für noch ein Ausbildungszentrum haben. Auf dem für den Bau vorgesehenen Grundstück ausserhalb der Stadt trafen wir die Alcaldes (Bürgermeister) der umliegenden Dörfer, die alle sehr dankbar wären für die Hilfe beim Bau dieses Zentrums, damit die Jugendlichen einen Beruf erlernen können.

Beim Rückweg nach Quetzaltanango wurden wir in eine weitere Versammlung geführt. Einer Gemeinschaft von ca. 5000 Einwohnern steht weder ein Arzt, Apotheke noch eine Krankenschwester zur Verfügung. Der Staat hatte den Bau eines Gesundheitszentrums bestätigt, doch das Geld ist auf dem Weg dorthin „verschwunden“. Für den Staat ist die Sache somit erledigt. Nun haben die Einwohner sich zusammengetan und ein Landstück erworben, jedoch das Geld für den Bau fehlt. Nach längerer Diskussion haben sie sich bereit erklärt, vorläufig eine anwesende Krankenschwester mit dem Nötigsten zu versorgen; aber die Leute hoffen auf eine Hilfe von uns für den nötigen Bau.
Natürlich besuchten wir auch die Hühnerfarm, das Zentrum Xela und hatten viele Diskussionen mit den Vertretern von PEILE.

Es war eine sehr interessante, intensive Reise, die uns überzeugt hat, dass die Hilfe aus der Schweiz sehr wichtig ist und geschätzt wird.

Unsere Frage war immer: Warum macht der Staat nichts? Er wäre doch verantwortlich für die Bildung und Gesundheit. Leider passiert da nichts. Er stellt zwar die Lehrer für die von uns gebauten Schulhäuser, doch dann werden zu wenig Lehrmittel geliefert. 
Wir haben viel von andern Hilfswerken gehört: Ingenieure, die mit der spärlichen Wasserversorgung helfen; junge Lehrer, die gratis ein Praktikum machen; eine amerikanische Stelle, die Medikament schickt. Es ist alles nur ein Tropfen auf einen heissen Stein!

Also machen wir weiter. Wir sammeln Gelder, damit wir noch mehrere Projekte so bald als möglich verwirklichen können und wir sind dankbar für jeden kleinen Beitrag.

Barbara Lüthi

Bild - Reisebericht Juni 2013

Dorfpost-Leitartikel von Gemeinderätin Ursula Gross Leemann

Veröffentlicht 06.11.2012

«Die In- und Auslandhilfe von Küsnacht – Wofür setzen wir die Gelder ein?»

Die In- und Auslandhilfe der Gemeinde Küsnacht hat lange Tradition. Seit Jahrzehnten haben wir in jedem Budget einen ansehnlichen Betrag für Hilfsmassnahmen im In- und Ausland vorgesehen. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, welche im Zuge von Sparmassnahmen ihre Hilfsgelder gekürzt haben, setzten die Stimmbürger unserer Gemeinde im letzten Jahr mit einer teuerungsbedingten Erhöhung auf Fr. 700‘000 ein schönes Zeichen der Solidarität.

Wie verwendet Küsnacht diese Gelder? Lesen Sie hier weiter ...

Bild - Dorfpost-Leitartikel von Gemeinderätin Ursula Gross Leemann

Spendenaufruf November 2012

Veröffentlicht 05.11.2012

Im November 2012 werden alle Mitglieder und Freunde des Vereins Guatemala-Zentralamerika aufgerufen, Beiträge für ein neues Projekt zu leisten: Ein Primarschulhaus in El Paraiso, Dep. San Marcos, Guatemala

Ein Flyer wurde an alle Mitglieder und Sympathisanten des Vereins verteilt. Sie können ihn als pdf-Dokument herunterladen.Für rund Fr. 40'000 soll im nächsten Jahr ein Primarschulhaus für 160 Kinder erstellt werden, umfassend drei Schulzimmer, Küche und zwei WC. Diese Schule ersetzt zwei Gebäude, die absolut untauglich sind. Wie immer wird sich die Bevölkerung mit ihrer Arbeitsleistung beteiligen, die Gemeinde ein geeignetes Grundstück von 1'500 m2 zur Verfügung stellen und der Staat die vier Lehrerinnen und Lehrer entlöhnen.

Bild - Spendenaufruf November 2012

Ausbruch des Vulkans Fuego

Veröffentlicht 06.07.2011

Für den Kauf von Lebensmitteln und Saatgut hat der Verein Fr. 5'000 der Organisation «Vamos Adelante» gesandt, damit die schlimmsten Schäden behoben werden können, die durch den Ausbruch des Vulkans Fuego nahe bei Antigua verursacht wurden. Als Folge des Ausbruchs zerstörten Schlamm- und Wassermassen grosse Teile der landwirtschaftlichen Kulturen.

Um zehn Häuser wieder in Stand zu stellen, die durch das kürzliche Erdbeben in der westlichen Landeshälfte zerstört wurden, hat der Verein der Organisation «PEILE» von Alirio Ochoa Fr. 6'000 zur Verfügung gestellt. Auch für diese beiden Ausgaben wurde ein Spendenaufruf erlassen.

Bild - Ausbruch des Vulkans Fuego

Schulen für Guatemala – eine 20 jährige Erfolgsstory!

Veröffentlicht 05.07.2011

Küsnacht. Der Verein Guatemala-Zentralamerika präsentierte an der Mitgliederversammlung seine neusten Projekte. Ein spezieller Fokus lag auf dem 20 jährigen Bestehen des Vereins, welcher in dieser Zeit viel Bemerkenswertes erreichen konnte.

Der Verein Guatemala-Zentralamerika hielt vor kurzem unter der Leitung von Präsident Beat Stüber seine Mitgliederversammlung ab. Stolz wurde auf das 20järhige Jubiläum des Vereins hingewiesen, der 1992 von Konrad Erni gegründet wurde. Erschüttert durch die enorme Armut, welche er auf seinen Reisen durch Guatemala begegnete, kam er zum Entschluss, nicht mehr länger zuzusehen, sondern zu handeln. Dies war die Geburtsstunde des Vereins, dessen Vision es ist, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. In der langjährigen Tätigkeit bis zu seinem Tod unterstütze Konrad Erni über 50 Projekte in Guatemala.

Beat Schneider trat in seine Fussstapfen und übernahm die Leitung des Vereins im Jahre 2000. Sein unerwarteter Tod im Jahre 2007 führte zu einem erneuten Wechsel und zum heutigen Präsidenten Beat Stüber.

Im Verlauf dieser 20 Jahre erhielt der Verein 3.5 Millionen Franken an Spenden und konnte somit den Bau von 24 Schulhäusern, 40 kleinen Einfamilienhäusern, 3 Landkliniken, 1 Ausbildungszentrum für Handwerker sowie 1 Hühnerfarm realisieren. Auch im letzten Jahr erreichte der Verein mit dem Bau von 3 neuen Schulhäusern, 1 Handwerkszentrum, der finanziellen Unterstützung der Suppenküche „Vamos Adelante“, einem Kindergarten in San Christobal (Mexico) und dem Berufsbildungszentrum Quetzaltenago Einiges. Möglich gemacht wurde diese Hilfe durch Spendeneinnahmen von 338‘545 Franken, was in etwa der Summe des Vorjahres entspricht. Der Verein verdankt diese Unterstützung und im Speziellen den Beitrag der SK Genossenschaft Küsnacht, welche, wie schon im Jahr zuvor, dem Verein finanziell unter die Arme griff.

Ein weiteres Dankeschön geht an Gaby Lampert, welche nach 8 Jahren ihr Amt als Aktuarin beendet und aus dem Vorstand austritt. Bereichert wird dieser zur gleichen Zeit durch Barbara Lüthi und Jaime Fuchs, welche beide mit Beifall als neue Vorstandsmitglieder bestätigt wurden.

4h Marsch für 1 Mahlzeit

Esther Gut und Sepp Drescher berichteten anschliessend von der alljährlichen Kontrollreise nach Guatemala und zeigten, mit teilweise zutiefst berührenden Bildern die katastrophalen Lebensverhältnisse der Bevölkerung auf. Zu Beginn ihrer Reise besuchten sie die befreundete Organisation „Vamos Adelante“, welche von Nina Joergenson in Antigua geführt wird. Sie betreibt im 2.5h entfernten Bergdorf Ceylan eine Suppenküche und bewahrt so die Leute vor dem Verhungern.

Ein Mädchen erzählte, dass es einen Weg von zwei Stunden zurücklegen müsse, bis es Ceylan erreiche. In anderen Worten, es geht jeden Tag 4h zu Fuss, um 1 Mahlzeit zu erhalten.

Des Weiteren nahmen die beiden Vorstandsmitglieder an der Einweihung des Schulhauses in Chunimacorral teil, welches extra mit selbstgemachten Schweizerfähnchen geschmückt worden war. Ein weiterer Bestandteil ihrer Reise war der Besuch im Ausbildungszentrum und die Grundsteinlegung für das neue Handwerkerzentrum in Quetzaltenango.

Der Aufenthalt in Guatemala diente jedoch nicht bloss der Kontrolle und Besichtigung der existierenden Anlagen, sondern auch zur Evaluation neuer Projekte. Folglich wird der Verein Guatemala-Zentralamerika im Jahr 2012 in Kooperation mit „Vamos Adelante“ den Bau von 5 Einfamilienhäusern sowie die Finanzierung einer Schule und einer kleinen Klinik im Dorf Ceylan ermöglichen. Ein Schulhaus in Mixlaj, ein Schulhaus und eine Klinik in Buena Vista sind ebenfalls in Planung. Ausserdem wird die Suppenküche in Ceylan und der Kindergarten in Sabas Cruz vom Verein wirtschaftlich unterstützt werden.

Mit Beifall wurden die neuen Projekte begrüsst und die Vereinsversammlung somit abgeschlossen. Beim anschliessenden Apéro wurde mit gesponsertem Wein auf das 20 jährige Jubiläum sowie auf viele weitere Jahre der Unterstützung Guatemalas angestossen. Denn diese wird auch in Zukunft von Nöten sein. In Guatemala wütet der Drogenkrieg. Arbeitslosigkeit sowie Armut spielen ineinander, was zu grosser Kriminalität und Alkoholproblemen führt. Wann sich diese Situation ändern und hoffentlich bessern wird, ist ungewiss. Fakt ist, dass in Guatemala mehr Leute hungern denn je. Mit Mitleid allein ist ihnen nicht geholfen.

Dies sah auch Konrad Erni, als er vor 20 Jahren den Verein Guatemala-Zentralamerika gründete. Diese Leute brauchen Hilfe, und solange der Staat nicht in der Lage ist, ihre Situation zu verbessern, müssen wir es mit allen uns zu Verfügung stehenden Mitteln versuchen.

Julia Gontersweiler

Bild - Schulen für Guatemala – eine 20 jährige Erfolgsstory!

Reisebericht Juni 2011

Veröffentlicht 05.06.2011

Esther Gut und Sepp Drescher sind von ihrer Guatemalareise im Juni 2011 zurückgekehrt. Sepp Drescher berichtet:

  • Ein weiteres Schulhaus eingeweiht
  • Grundsteinlegung für Handwerkerzentrum
  • Eindrücke von der jährlichen Kontrollreise zweier Vorstandsmitglieder

Lesen Sie die spannende, bebilderte Reportage (pdf)!

Hier die Schlussbemerkungen und Eindrücke

Unsere Reise war äusserst interessant und anstrengend und war sicher keine Ferienreise, obwohl wir wie alle andern Vorstandsmitglieder vor uns die Reise selbst berappt haben. Denn es geht uns darum, dass jeder geschenkte Franken direkt dem Zweck unseres Vereins zu Gute kommt. Der Verein hat inzwischen ein Spende-Volumen erreicht, das einen jährlicher Kontrollgang nötig macht. Dazu haben wir auch einen lokalen Revisor angeheuert, der die Abrechnungen vor Ort kontrolliert. So können wir auch den Bedürfnissen der ZEWO entsprechen.

Weiter waren wir beeindruckt von der Motivation unserer Vertreter und Partnerorganisationen. Es muss schon ein grosses Mass an Überzeugung vorhanden sein, den Minderbemittelten seinen Anteil an Recht und Reichtum weiterzugeben, sich für diese Aufgabe zu opfern und dies während Jahren. Hier möchte ich ein Kränzchen für unsere Leute von PEILE und Vamos Adelante stricken.

Eines können wir zwar nicht ändern, und dies ärgert mich um so mehr. Guatemala erstickt in Drogenkrieg und Korruption. Inflation und Arbeitslosigkeit sind sehr gross. Die Armut ist allgegenwärtig. Der Alkohol spielt eine grosse Rolle. Die Kriminalität wächst monatlich auf derzeit 22 Tote pro Tag. Minimum-Saläre pro Tag liegen bei $ 8.70, vielfacht werden aber nur $ 3.30 bezahlt.

22 Familien beherrschen das ganze Land mit einer Bevölkerung von rund 14. Mio. Ich frage mich ernsthaft, warum kann die «obere Schicht» nicht einen kleinen Teil ihres Einkommens/Vermögens an die Minderbemittelten abgeben? Langfristig müsste es ja in ihrem Interesse liegen, ein besseres soziales Klima zu schaffen um selbst überleben zu können. Sicher kommt irgendwann die Stunde der Wahrheit, aber inzwischen hungern zum Teil die Leute, und es ist an uns, ihnen auf allen möglichen Wegen Hilfe zu verschaffen.

Bild - Reisebericht Juni 2011

Bericht über unsere Vereinsversammlung April 2011

Veröffentlicht 29.04.2011

In der Zürichsee-Zeitung vom 29. April 2011 wurde über unsere Generalversammlung und unsere neuen Projekte berichtet. Sie können den Text als PDF-Dokument öffnen.

Bild - Bericht über unsere Vereinsversammlung April 2011

Unsere Projekte 2010/2011

Veröffentlicht 05.11.2010

Die kürzliche Reise nach Guatemala – Martin Frey, Theo Geser und ich – war ein Erfolg:

  • Einweihung des Ausbildungszentrums für handwerkliche Berufe: Es hinterlässt einen sehr guten Eindruck und wird bis Ende Jahr als Pilot, ab 2011 als ordentliche Schule für 45 SchülerInnen geführt. Das Projekt wird von Behörden und der halbstaatlichen Entwicklungsorganisation INTECAP getragen, und die Lehrabschlüsse gelten in ganz Zentralamerika.
  • Besuch der im April in Betrieb genommene Schule San Marcos: 7 solide und zweckmässige Schulzimmer für je 25 bis 30 Kinder und vom Staat entlöhnte Lehrpersonen. Daneben 11 neue, vom Staat finanzierte Schulzimmer, eine hervorragend gestaltete und organisierte Anlage für insgesamt rund 500 Kinder. Es ist nicht das erste Mal, dass aufgrund unserer Initiative auch der Staat für seine Jugend investiert.
  • Nothilfe: wir besuchten die Bauern, denen wir mit unserer ausserordentlichen Hilfe den Kauf von Saatgut ermöglichten, nachdem zwei Ernten, vor allem Mais, durch die schweren Unwetter zerstört wurden. In Antigua, der Organisation von Nina Joergensen, und in Quetzaltenango, wo Alirio Ochoa unser Vertrauensmann ist, haben wir mit 15 000 Franken diese Not lindern helfen können.

Erschütternd war der Besuch in Los Encuentros, einer Siedlung im Südwesten des Landes. Die Leute leben in grösster Armut, und das bestehende Schulhaus verdient diesen Namen in keiner Weise: ein Wellblechdach auf Stützen, auf allen Seiten offen, bei Regen unbenutzbar. Der Schulunterricht ist nicht nur das Wichtigste für das Gedeihen dieser Kinder, sondern auch für deren Tagesinhalt, denn es gibt dort nichts, ausser einem Ball und natürlich Feldarbeit. Junge und engagierte Lehrerinnen bemühen sich, trotz dieser misslichen Umstände den Kindern etwas beizubringen

Wir konnten den Grundstein für den Neubau mit sieben Schulzimmern legen. Was für ein Freudenfest durften wir erleben! Bis Weihnachten soll das Schulhaus fertig gestellt sein. Die Eltern und die älteren Kinder werden Hand anlegen, und wir werden das Baumaterial finanzieren. Da inzwischen beim Bau der Schule San Marcos, einer identischen Schule, Geld eingespart werden konnte, die Preise für Rohmaterialen etwas nachgelassen haben und der Franken gegenüber dem Dollar stärker geworden ist, rechnet man mit Kosten von noch etwa 70 000 Franken.

Wir möchten Ihnen dieses Projekt sehr empfehlen und würden uns über einen Beitrag sehr freuen.

Beat Stüber, Präsident

Bild - Unsere Projekte 2010/2011

Zürichsee-Zeitung

Veröffentlicht 15.04.2010

In der Zürichsee-Zeitung vom 14. April 2010 wurde über unsere Generalversammlung und unsere neuen Projekte berichtet. Dazu die bemerkenswerte Information «Bis heute konnten deshalb seit der Gründung im Jahre 1992 Projekte im Wert von rund Fr. 3,5 Mio realisiert werden. » Sie können den Text als PDF-Dokument öffnen.

An allen Fronten erfolgreich!

In der Zürichsee-Zeitung vom 9. April 2008 ist unter diesem Titel ein Bericht über unsere Generalversammlung und unser Wirken erschienen. Sie können den Text als PDF-Dokument öffnen.

Bild - Zürichsee-Zeitung

Departement Huehuetenango

Veröffentlicht 09.01.2006

In Quiaquizuyal, Departement Huehuetenango, bauen wir die dritte Landklinik. Sie wird eine Bevölkerung von 800 Personen medizinisch versorgen und neben den bereits bestehenden Schulhäusern für die Unter- und die Oberstufe eine wesentliche Ergänzung an die Infrastruktur dieses Dorfes bilden.

Zurzeit gibt es ärztliche Hilfe nur in der mehr als eine Autostunde entfernten Departements-Hauptstadt Malacatancito. Die Arbeiten für diese kleine Klinik werden von der Bevölkerung im Frondienst geleistet.

Die Kosten für Material und Löhne von Spezialisten belaufen sich auf rund Fr. 50'000. Die Gemeinde stellt das Land zur Verfügung und bezahlt die Löhne der Krankenschwestern und Ärzte. Anlässlich seines kürzlichen Besuches konnte unser Präsident an der Grundsteinlegung teilnehmen. Die Bauarbeiten dauern bis Mitte Jahr.

Bild - Departement Huehuetenango

Berufsbildungszentrum in Quetzaltenango

Veröffentlicht 08.01.2006

Ein Projekt besonderer Grössenordnung ist das Berufsbildungszentrum in Quetzaltenango. Hier sollen jährlich je 15 Schreiner, Elektriker und Schneiderinnen eine einjährige Ausbildung erhalten, die sie befähigt, einen Beruf auszuüben und finanziell selbständig zu werden. Durch den Verkauf der selbst gefertigten Produkte soll das Zentrum nach drei Jahren slebsttragend sein.

Die Investitionskosten betragen CHF 200 000; sie konnten inzwischen durch Spenden vollständig finanziert werden.

Projektbeschrieb als PDF-Dokument.

Bild - Berufsbildungszentrum in Quetzaltenango

Dritten Landklinik in Quiaquizuyal

Veröffentlicht 07.01.2006

Wir planen den Bau einer dritten Landklinik in Quiaquizuyal, Dep. Huehuetenango, Guatemala. Rund 6000 Einwohner dieser Gemeinde und der Nachbargemeinden sollen hier eine Grundversorgung erhalten durch Pflegefachpersonen und Ärzte, die vom Staat bezahlt werden. Ein besonderes Schwergewicht wird auf die Familienplanung und auf die Betreuung von werdenden und jungen Müttern sowie Kindern gelegt.

Bild - Dritten Landklinik in Quiaquizuyal

Nina Jørgensen

Veröffentlicht 06.01.2006

Die Organisation «Vamos Adelante» von Nina Jørgensen wird von uns seit vielen Jahren unterstützt, um der unterernährten Bevölkerung in Ceylan mit einer warmen Mahlzeit pro Tag zu helfen. In diesem Jahr spendeten wir für dieses Projekt «Suppenküche» $ 6’000. Ein Bericht (pdf) mit vielen eindrücklichen Fotos von Nina über ihre Aktivitäten.

Bild - Nina Jørgensen

Reise nach Guatemala

Veröffentlicht 05.01.2006

Unser Mitglied Rita Zurkirchen berichtet von ihrer Reise nach Guatemala anfangs 2008. Bericht (pdf)

Bild - Reise nach Guatemala