5 Einfamilienhäuser, Kosten auf rund Fr. 25‘000 geschätzt

Veröffentlicht 30.12.2019

Diese Häuser sind wie immer für einheimische Familien geplant, die von unserer Vertrauensorganisation Vamos Adelante dafür ausgesucht werden. Der Bau erfolgt durch die holländische Firma Constru Casa. Ende 2019 waren für dieses Projekt Fr. 15.000 zurückgestellt. Auf Grund der unberechenbarer Aktivität des Fuego haben wir nun an Stelle des Dorfes Ceylan (am Fusse des Vulkans gelegen) das Dorf Lucernas ausgewählt. Wie in den vergangenen Jahren betragen die Kosten pro Haus US$ 5‘500. Arbeitsleistungen im Wert von rund 30% der Gesamtkosten werden von den Familien erbracht. Ein Viertel der Unterstützung muss in monatlichen Raten zurück bezahlt werden. Dieser wird für die Deckung administrativer Kosten und für die Finanzierung neuer Häuser verwendet. Der jetzige Stand des „Fonds“ erlaubt uns nun zusätzlich ein sechstes Haus erstellen.

Diesen Dankesbrief erhielten wir von Judy, die über uns ein neues Daheim beziehen durfte, am Tag , an dem sie die letzte Abzahlung gemacht hatte:

GUATEMALA 23 DE JUNIO DE 2020

Para: Donantes del proyecto construcasa 2016-2020 Antes que nada reciban un caluroso abrazo de parte de la familia Rosales Matzer.

Mi familia y yo Gloria Judith Matzer Molina nos dirigimos ustedes respetuosamente para agradecer la oportunidad que nos brindaron con el proyecto de una casa, estamos felices por haber terminado de pagar nuestra mensualidad, sabemos que lo que pagamos fue una pequeña parte, porque gracias al apoyo económico que nos brindaron fue posible que se llevara a cabo la construcción de nuestra casa es por eso que estamos agradecidos y compartimos nuestra felicidad con ustedes.

Igualmente agrademos a Asociación Vamos Adelante por el apoyo y la confianza que depositaron en nosotros, ya que han sido varias familias las beneficiadas con una casa en nuestra comunidad.

Esperamos que Dios derrame muchas bendiciones sobre ustedes, y que un día vuelvan a visitarnos. Muchas gracias.

 

Bild - 5 Einfamilienhäuser, Kosten auf rund Fr. 25‘000 geschätzt

Wiederkehrende Ausgaben für Projekte

Veröffentlicht 19.12.2019

Suppenküche in Ceylan:      Betriebsbeitrag US$ 7‘000
PEILE:                                  Unkostenbeitrag US$ 7‘620
Kindergarten Sabas Cruz:    Betriebsbeitrag US$ 8.000

Bild - Wiederkehrende Ausgaben für Projekte

Bau eines Primarschulhauses in Chichalum, Aldea Torlon, Gemeinde Chantla, Dept. Huehuetenango

Veröffentlicht 18.12.2019

Die Schüler werden derzeit in Baracken unterrichtet, die abbruchreif sind. Bei Regen und Kälte ist der Unterricht stark beeinträchtigt. Das Gebäude wurde offiziell als unbewohnbar eingestuft, aber bis heute wurde nichts dagegen unternommen und der Unterricht wird dennoch weitergeführt. Zwei unserer Vorstandsmitglieder haben den Ort im April 2019 besucht.

Wir planen für 473 Schüler und Schülerinnen den Bau eines Primarschulhauses bestehend aus 5 Schulzimmern, 1 Lehrerzimmer, sanitären Anlagen (10 Einheiten) und vollständiger Möblierung. Die budgetgierten Kosten wurden auf rund 98‘200 geschätzt, wobei das Gebäude in 2 Phasen erstellt wird. Die Eigenleistungen der Bevölkerung beim Bau haben einen Wert von Fr. 10‘000. Das Land von 882 m2 gehört dem Weiler Chichalum und darf gemäss Grundbuch nur für den Bau der Schule verwendet werden. Der Baubeginn war auf anfangs 2020 vorgesehen. Die erste Phase des Baues konnte noch vor Ausbruch des Covid19 fertiggestellt werden. Die 2. Phase verzögert sich auf Grund der behördlichen Massnahmen. Mit der Unterstützung unserer Partnerorganisation PEILE sind wir aber zuversichtlich den Bau der 2. Phase Ende Juli 2020 beginnen und per Ende September abschliessen zu können. Wir rechnen neu mit Totalkosten von Fr. 91.700, wobei uns die Symphasis Stiftung tatkräftig unterstützt.

Bild - Bau eines Primarschulhauses in Chichalum, Aldea Torlon, Gemeinde Chantla, Dept. Huehuetenango

Bau eines Sekundarschulhauses in Pachawacan, Barrio Santa Ana, Gemeinde Momosternango, Dept. Totoicapan

Veröffentlicht 17.12.2019

In der Gegend von Pachawacan gibt es nur eine einzige Primarschule und diese ist in sehr schlechtem Zustand. Wir planen den Bau einer Sekundarschule mit diversen Lehrgängen für die 153 Schüler und Schülerinnen der ersten bis dritten Sekundarklasse. Es handelt sich um den Bau von 3 Schulzimmern, 1 Lehrerzimmer, sanitären Anlagen und Möblierung. Die Kosten werden bei einem Kurs von Q 100 = Fr. 7.20 auf Fr. 61‘300 veranschlagt die Möblierung inbegriffen. Wie immer bei unseren Projekten werden einfache Bauarbeiten durch die Familien der Gemeinde geleistet; diese haben einen zusätzlichen Wert von rund Fr. 5‘700. Der Baubeginn war für Mitte 2020 vorgesehen, musste aber infolge der Corona Massnahmen auf den Monat Oktober 2020 verschoben werden. Die Fertigstellung ist neu für Dezember 2020 vorgesehen. Das Land (882 m2) wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, die Entlohnung der Lehrer erfolgt durch den Staat. Für dieses Projekt haben wir in der Rechnung 2019 Fr. 7.000 zurückgestellt; verschiedene Gemeinden und Kirchgemeinden haben uns in der Zwischenzeit für dieses Projekt unterstützt.

Bild - Bau eines Sekundarschulhauses in Pachawacan, Barrio Santa Ana, Gemeinde Momosternango, Dept. Totoicapan

Asociacion de Desarrollo Aj Awineleb re Tzuul Taqa‘, Coban Alta Verapaz

Veröffentlicht 10.12.2019

Dieses Projekt wurde uns empfohlen durch eine langjährige Bekannte, Guatemaltekin, welche seit vielen Jahren für das Fastenopfer arbeitet und zu dieser Institution eine lange Verbindung hat. Die Genossenschaft wurde im Jahre 2012 als Selbsthilfeorganisation mit Statuten gegründet und zählt heute rund 650 Mitglieder. Sie ist in verschiedenen Gemeinden im Süden des Landes tätig und verfolgt verschiedene Ziele für die Verbesserung des Lebensstandards der indigenen Bevölkerung, so die Legalisierung des Landbesitzes der Bauern, die Verbesserung der Produktion im agro-ökologischen Bereich, die Verbesserung der Wasserqualität und Förderung der Sauberkeit, die Ausbildung der Bauern vor allem auch Frauen und die Anpassung an die Klimaveränderung. Heute zählen rund 3.500 zu den begünstigten Personen. Weitere Einzelheiten sind unter: www.tzuultaga.org ersichtlich.

Die Genossenschaft hat seinerzeit von der Fundacion de Hermana Escolares de San Francisco für ihre eigenen Ausbildungszwecke und den Verkauf der Produkte Land im Ausmass von 3.000.775 m2 mit einem einfachen Gebäude für Q 600.000 (ca. Fr. 83.400) erworben. Inzwischen wurden Q 475.000 (ca. Fr. 66.000) ohne fremde Hilfe zurückbezahlt mittels Verkauf von selbstgezüchteten Pflanzen. Es bleibt eine Restschuld von Q 125.000 oder ca. Fr. 17.400. Rückzahlungstermin war im Januar 2020. Leider waren die weiteren zu verkaufenden Bäume und Produkte in ihrem Zyklus zu spät, hauptsächlich wegen schlechtem Wetter und die Genossenschaft riskierte das Land zu verlieren. Auf dem Land bestand eine Hypothek zu Gunsten des Verkäufers, Sollzinsen waren keine zu bezahlen. Die Leistungsfähigkeit dieser Genossenschaft hat uns sehr beeindruckt und wir haben zusammen mit der Leopold Bachmann Stiftung den Betrag von US$ 20.000 oder Fr. 19.650.00 übernommen. Die Auszahlung erfolgte im Januar 2020 und half auch einen kleinen Teil der Kosten des abgebrannten Gebäudes zu ersetzen.

Im Juni 2020 erhielten wir ein Dankes-Mail von der Genossenschaft für die im Januar 2020 geleistete Unterstützung. Hier eine Zusammenfassung des Berichtes über das, was seither erreicht wurde:

 

  • Abzahlung der Hypothek
  • Legalisierung des Terrains, auf dem die Landwirtschaftsschule steht und wirkt.
  • Rekonstruktion des Zentralbüro der Organisation, das vor Weihnachten niederbrannte
  • Ausstattung der drei Räume mit Mobiliar und Computern (auch mit Unterstützung von Fastenopfer und anderen Organisationen) cf. Fotos
  • Weiterentwicklung ihrer Escuela de Campo Agroecológica auf dem nun eigenen Terrain
  • Anbau von verschiedenen Gemüsen, Frucht- und Waldbäumen, sowie medizinischen Gärten
  • Hühnerzucht

 

Die Schule ist ein Ort, an dem verschiedene Anbaupraktiken gelehrt werden: Pflege und Erhaltung des Bodens, Rotation bei Kulturanbau, Kompostbearbeitung, Konservierungsmöglichkeiten der angebauten Produkte.

Das überlieferte Wissen ihrer Ahnen und neue ökologische Erkenntnisse werden im Unterricht eingebunden.

Die Gemeinden leben vom Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Produkte: Mais, Kaffee, Kardamom, Hühner Pflanzensetzlinge, von der Kerzen- und Seifenherstellung.

Mit der Legalisierung ihres Terrains ging ein grosser Traum in Erfüllung. Besitzer dieses Stück Landes zu sein, gibt den Menschen Mut und die Zuversicht, ihre Nahrungsversorgung weiterhin sicher stellen zu können. Das wieder errichtete Lokal ist die Zentrale für die Organisation und Ausbildung, sowie ein Ort für Versammlungen.

Der Dank der Gemeinde ist gross.

Bild - Asociacion de Desarrollo Aj Awineleb re Tzuul Taqa‘,  Coban Alta Verapaz